Bilderserie Pollentia

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Etwa 50 Jahre waren die Römer bereits auf Mallorca stationiert, als sie um das Jahr 70 v. Chr. an den Bau einer Siedlung gingen, und zwar in der Nähe der heutigen Stadt Alcúdia im Rom zugewandten Nordosten der Insel. Sie nannten sie Pollentia – “die Mächtige” – und machten sie zur Hauptstadt der Insel. Viele der rund 3000 römischen Siedler, von denen die meisten von der spanischen Halbinsel kamen, fanden dort eine Heimat. Von Pollentia ging die offenbar friedliche Romanisierung Mallorcas aus.

Ein typischer Ort der römischen Antike

Die römische Provinz Pollentia besaß ein zentrales Forum, Tempel, Handwerksbetriebe, Läden (Tabernae), ein Theater und natürlich einen Hafen. Die teils mit Marmor und Mosaiken ausgestatteten Häuser an seinen rechtwinkelig angelegten Straßen verfügten über Innenhöfe, Bäder, Wasser- und Abwasserleitungen. Im 3. Jahrhundert n.Chr. wurde Pollentia mit einer Mauer befestigt, die jedoch die Vandalen im Jahre 426 überwanden: Sie plünderten und zerstörten die Stadt, die erst später an anderer Stelle wiederaufgebaut wurde und zur Keimzelle des heutigen Pollença wurde.

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