Der Tegeler See zeigt sich im Winter 2026 als eindrucksvolle Kulisse eines ungewöhnlich kalten Januars in Berlin. Mit durchschnittlich rund −2 °C, mehreren Eistagen und Tiefstwerten bis −14 °C sorgte die anhaltende Frostperiode dafür, dass sich weite Teile des Sees mit Eis überzogen.
Entlang der Ufer entstanden faszinierende Eisformationen aus gefrorenen Wellen, Schollen und Kristallen. Gleichzeitig brachte der Winter erhebliche Probleme für die Stadt mit sich: Glatte Straßen und Wege führten zu zahlreichen Einsätzen von Räumdiensten. Die vorübergehende Zulassung von Streusalz löste eine kontroverse Debatte zwischen Umwelt- und Sicherheitsinteressen aus. Der Tegeler See steht damit sinnbildlich für einen Winter zwischen Naturidylle und urbanen Herausforderungen.



