Pyronale 2016

Eine Symphonie aus Farben

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Die Pyronale „das Original“ ging am 9. bis 10. September 2016 in die 11. Runde und wieder zeigten die finalen Pyrotechniker auf dem Maifeld am Berliner Olympiastadion mit beeindruckend abgestimmten Farb- und Musikstücken ihr Können.

Am Freitag eröffneten die Deutschen als Gastgeber den farbenprächtigen Wettbewerb mit einem Leuchtfeuer. Ihnen folgten die finalen Teilnehmer Frankreich (artEventia), Polen (Super Power) und Brasilien (Vision Show Group) wobei Brasilien mit ihren Farbsymphonien bereits zur Olympiade im eigenen Land überzeugte.

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Foto: sccschneider

Am Samstag konnten die Farbkünstler aus Österreich (fireevent), Rumänien (Pyro Events) und Portugal (Macedos) gegeneinander antreten und das Publikum mit einem Meer aus Kombinationen der klassischen Komposition und moderner freier Gestaltung beeindrucken.

Wie im jeden Jahr bestand das Programm aus einer freien Kür und einer Pflichtkür mit Musik und Farbvorgaben in Grün und Blau, diesmal zu Tchaikovsky’s 49. Ouvertüre Op. Die Melodie spiegelt den Sieg in den Napoleonischen Kriegen von 1812 wieder.

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Foto: sccschneider

Die musikalische Abfolge der Symphonie wurde mit feierlichen Klängen der russischen Heeresaufstellung eröffnet, gefolgt von Kampflärm und eine in FIS-DUR endenden lieblichen Hoffnungsmelodie. Die Auftragsarbeit, die ursprünglich für die Eröffnungsfeier der Orthodoxen Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau geplant war, wird immer wieder gern auch in moderne kreative Stücke eingebaut. So auch bei der 11. Pyronale in Berlin.

Am letzten Abend wurden die Gewinner mit den Siegespokalen in Gold, Silber und Bronze gekürt. Die 24-köpfige Jury entschied in den Kategorien: Vielfalt, Kreativität, Effekten, Farben, technische Ausführung und Erfüllung der Vorgaben der musikalischen Synchronisation. Jedoch können die meisten Punkte in der freien Kür ergattert werden.

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Foto: sccschneider

Der Zuschauer hat die Möglichkeit das einzigartige Spektakel auf den Tribünen, auf Stehplätzen oder wie es auch diesmal zu erleben war vor, neben oder hinter dem Maifeld als indirekter Beobachter des Abendhimmels das Leuchtfeuer mitzuerleben. Da die Karten schnell ausverkauft sind füllen sich die Plätze und Straßen rund um das Olympiastadion rasend schnell. Der reguläre Eintritt kostet zwischen 25€ bis 45€.

Einlass ist täglich ab 18:30 Uhr, die Veranstaltung beginnt um 20:45 Uhr. Zwischen den einzelnen Teams wird eine 10-15 minütigen Pause zum Auf- und Umbau eingeräumt. Das Abschlussfeuerwerk dieses Jahres inszenierte die Firma Flash Art.

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