Flaschenpost in Warnemünde

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Flaschenpost

Ein Hilferuf von Schiffbrüchigen, die Messung von Meeresströmungen oder gar das Versteck für eine Schatzkarte? Um die Flaschenpost ranken sich viele Mythen. Einige sind wahr – andere reiner Seemannsgarn.

In erster Linie verbinden Menschen mit der Flaschenpost den Hilferuf von Schiffbrüchigen. Die Gestrandeten hegen demnach die Hoffnung, dass die Strömung die Botschaft an einen Strand spült und gefunden wird. Diese Theorie über die Funktion der Flaschenpost entspricht der Wahrheit. Der/Die Finder haben in früheren Zeiten die Flaschenpost bei den zuständigen Behörden abgegeben.

Die erste Flaschenpost wurde 1864 vor der Küste Südamerikas ins Wasser geworfen. Absender war der deutsche Polarforscher Georg von Neumayer.

Heutzutage wird die Flaschenpost verwendet, um den Verlauf von Meeresströmungen zu messen. Moderne Nachfolger der Flaschenpost ist hier die Treibboje.

Für den Mythos, dass die Flaschenpost auch von Piraten verwendet wurde, um Schatzkarten aufzubewahren, kann nicht belegt werden und gilt als unwahrscheinlich.

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