Die Nacht des Gruselns

Halloween

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Monster, Hexen oder Zombies: An Halloween schlüpfen Erwachsene und Kinder in schaurige Kostüme. Sie streifen auf der Suche nach Spass und Süßigkeiten von Tür zu Tür. Dabei hallt stets die Warnung “Süßes oder Saures!” durch die Nacht. Doch woher kommt eigentlich der Brauch?

Die Grusel-Nacht des Jahres steht wieder vor der Tür: Es ist Halloween.  Am Abend vor Allerheiligen ziehen wie jedes Jahr vor allem Kinder und Jugendliche in schaurigen Kostümen durch die Straße. Sie klopfen an jede Tür und fordern Süßigkeiten von den Bewohnern. Dabei sagen sie stets “Süßes oder Saures!”. Hinter dem Wortspiel verbirgt sich eine Warnung vor einem drohenden Streich, falls keine Süßigkeiten gegeben werden.

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Der Ursprung von Halloween geht auf das Volk der Kelten zurück. In ihrer Mythologie kehren an diesem Tag die Verstorbenen aus dem Totenreich zurück und ziehen mit Geistern und Dämonen durch die Welt der Lebenden. Einst brachten Einwanderer den Kult in die USA. Dort entwickelte sich der Brauch zu einem Massenspektakel. In Übersee ist Halloween das kommerziell erfolgreichste Fest – nach Weihnachten.

Der Ausspruch “Süßes oder Saures!” geht vermutlich auf einen alten Brauch zurück. In England und Irland zogen seit dem Mittelalter arme Menschen von Tür zu Tür und beteten für die Seelen der Toten. Oft waren die Menschen verkleidet und trugen Laternen. Als Dank für ihre Anteilnahme erhielten sie einen süßes Gebäck, den sogenannten Seelenkuchen.

Typisches Symbol von Halloween ist der Kürbis. Aufwendig schnitzen die Fans des Festes verschiedene Grimassen durch die Schale, nachdem der Kürbis ausgehölt wurde. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Seine schaurige Wirkung entfaltet der Kürbis, wenn das Kerzenlicht durch die Öffnungen scheint.

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